Sonntag, 14. August 2016

[Rezension] Whisper , Isabel Abedi

Titel: Whisper
Autor: Isabel Abedi
Seiten: 280
Verlag: Arena
Reihe?: 1/1



Klappentext: Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, drückend und gefährlich. Als Noa es das erste Mal betritt, ist sie gleichermaßen ergriffen von Furcht und neugieriger Erwartung. Doch niemand außer ihr scheint zu spüren, dass das alte Gebäude ein lang gehütetes Geheimnis birgt.

Meine Meinung

Wie schon im Klappentext beschrieben, geht es um ein junges Mädchen namens Noa, die in den Ferien mit ihrer berühmten Mutter Kat und dessen schwulen besten Freund Gilbert in ein Ferienhaus zieht. Um das alte Haus etwas zu renovieren nehmen die neuen Bewohner die Hilfe des Dorf-Jungen David an. Ab diesem Augenblick verbringen Noa und David total viel Zeit miteinander, doch die Stimmung zwischen beiden ist sehr komisch. David ist eher zurück haltend und seine Handlungen sind unglaublich unvorhersehbar während des ganzen Buches. Noa ist ebenfalls sehr schüchtern zu Anfang, da sie seit dem ersten Tag im neuen Haus etwas dunkles wahrnimmt. Als Noa sich David endlich anvertraut, beginnen sie dem komischen Gefühl von Noa auf die Spur zu gehen, und schon bald decken sie während einer Geister Seance einen ungeklärten Mord auf. Die beiden sprechen immer wieder zu dem Geist, können sich aber nicht nur mit dem Aufdecken des Mordes beschäftigen, da die anderen Einwohner des Dorfes sie ständig auf Trapp halten. Am Ende scheint jedoch fast jeder mit diesem alten Geheimnis zutun zu haben. 
Was mir besonders gut gefallen hat, war der unglaubliche Wendepunkt am Schluss des Buches. Kurz vor Ende hatte man den Mord so gut wie aufgeklärt, und auf einmal wendet sich die Handlung in eine Richtung mit der man nie gerechnet hätte, die aber auf jedenfall schlüssig ist und Sinn ergibt! Genau diese Wendung gibt dem Buch nochmal diesen "Wow-Effekt", der mir sonst gefehlt hätte.
Die Protagonistin Noa konnte ich nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten doch in mein Herz schließen, und auch David wurde mir gegen Ende hin sehr sympathisch. Wie oben schon angesprochen sind seine Handlungen meistens sehr unvorhersehbar gewesen, und ich konnte seine Gefühle und Stimmungen nicht immer ganz nachvollziehen, besonders in Bezug auf Noa. 

Fazit

"Whisper" ist ein weiteres sehr gelungenes Buch von Isabel Abedi, was einen unglaublichen Grusel-Faktor hatte. Ich konnte Dank des faszinierenden Schreibstils der Autorin super ins Buch eintauchen!
Die Idee des Buches hat mir ebenfalls sehr zugesagt, jedoch hat mir in einer gewissen Art und Weise noch etwas gefehlt. Einiges ist an Hintergrund wissen zurück geblieben, was ich gerne noch erfahren hätte. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden und kann das Buch für dunkle Herbsttage empfehlen. Ich gebe dem Buch 3/5 Punkten.

2 Kommentare:

Le FaBook hat gesagt…

Hallo du Wunderbare <3

Ich hab schon etwas von der Autorin gelesen und mochte sie damals glaube ich ganz gerne (das ist schon lange her *erschreck*) Auf jedenfall klingt der Inhalt toll und auch wenn das Gewisse ETWAS gefehlt hat, bin ich dank dir neugierig - obwohl GRUSEL??? Ahh da bekommt die Lesefee ja Angst *lach&zitter*

Drück dich lieb :*
Deine Leslie

Fruitiiiee hat gesagt…

@Leslie, die Autorin hat soweit ich weiß auch schon einige Jugendbücher geschrieben, aber ich denke dieses würde dir auch gut gefallen :) Und die etwas düsteren und gruseligen Passagen überlebst du auf jedenfall, wenn du sie nicht auch abends bei Kerzenschein liest, so wie ich das gemacht habe haha :D

Ganz viel Liebe an dich! ♥

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