Mittwoch, 9. März 2016

[Rezension] Silber - Das dritte Buch der Träume, Kerstin Gier

Titel: Silber - Das dritte Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Seiten: 464
Verlag: Fischer FJB
Reihe?: 3/3


Klappentext: Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut. 
Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …

Meine Meinung

In diesem Teil hat Liv Silber wieder einmal viele Probleme, wie man es schon aus dem Klappentext entnehmen kann. Henry und Liv planen ihr erstes Mal, was Liv aber in unglaubliche Panik versetzt, sodass sie Henry anlügt. Im dritten Band steht die Beziehung der beiden aber nicht mehr im Vordergrund so wie in Band 2, sondern ist einfach weiterhin eine süße Nebensache.
Zusammen mit Grayson probieren sie gegen Arthur vorzugehen, da dieser immer stärker wird, und auch vor Personen im Alltag keinen Halt nimmt. Arthur demonstriert den Freunden immer wieder seine Macht und versetzt besonders Liv damit zusehends in Angst und Schrecken. Um Arthur zu stoppen setzen sie auf die Hilfe von Anabell, jedoch fällt es den Freunden schwer sie davon zu überzeugen, dass sie nicht an einen Dämon glauben. Aber das sind nicht die einzigen Probleme die sie mit der Traumwelt haben: es gibt immer mehr Bekannte, die von der Traumwelt erfahren und diese nutzen.

Liv gefällt mir in diesem Teil wieder einmal super gut!  Mit all ihren Problemen aus dem Alltag fällt es mir leicht sich mit ihr zu identifizieren. Die Ängste, die Liv in Bezug auf den Dämon entwickelt kann ich sehr sehr gut verstehen, da alle Anzeichen dafür sprechen, dass es ihn wirklich gibt! Dieser Punkt fällt mir bei anderen Charakteren wie Henry und Grayson eher negativ auf. Die beiden Jungs sind total davon überzeugt, dass es diesen Dämon nicht gibt, und probieren es immer wieder zu beweisen. Jedoch sind die beiden kaum beängstigt was die Vorfälle Nachts und auch Tagsüber betrifft! Das erscheint mir teilweise leicht ungläubig.
Die Mädels der Familie Silber und Spencer verstehen sich zunehmend besser! Florence ist teilweise gar nicht mehr so griesgrämig, was am Ende des Buches auch zu einem klärenden Gespräch führt.
Zuletzt erfährt man in diesem finalen Band endlich wer Secrecy ist !!! Und omg, damit hatte ich nicht gerechnet! Mia Silber hat sehr gute Arbeit als Detektivin geleistet! :)

Fazit

Im Vergleich zu den anderen Bänden von Silber war dieser Band etwas schwächer. Er war meiner Meinung nach auf keinen Fall schlecht, das will ich damit nicht sagen, aber einfach nicht so super überragend wie die beiden Vorgänger. Gegen Ende des Buches wurde man als Leser mit Informationen etwas überschwemmt, dabei hat man gemerkt, dass Frau Gier etwas Zeitdruck hatte mit dem Schreiben ihres Buches (davon berichtet sie selbst in der Danksagung). Mir persönlich ging das am Ende dann doch ein bisschen zu schnell. Ebenfalls finde ich es sehr schade, dass die Sache mit der Traumwelt nicht aufgeklärt wird! Nach dem letzten Band weiß man immer noch nicht, wieso es diese Traumwelt gibt und ob Liv und ihre Freunde ihr weiterhin erhalten bleiben! Das führt beim mir leider zu Punktabzug..

Jedoch muss ich abschließend sagen, dass mich die Geschichte um Liv Silber sehr begeistern konnte, und dass ich sie immer wieder lesen würde! Mit den paar Mängeln erhält das Buch trotzdem noch 4/5 Punkten

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